Vienna, Keplerplatz
On April 17, 2014 at 12:07am

Vienna, Keplerplatz

Am 15.04. in der Arena Wien. 
On April 14, 2014 at 12:37am

Am 15.04. in der Arena Wien. 

grmkndl:

sticker der autonomen antifa hietzing in wien gesichtet
On April 3, 2014 at 11:08pm

grmkndl:

sticker der autonomen antifa hietzing in wien gesichtet

Am 1.4.2014 um 19:00 in 8020 Graz, im „Spektral“, Lendkai 45
Am 2.4.2014 um 19:15 in 1010 Wien, im NIG, HS 3, Universitätsstraße 7
 
EU und USA schüren den Umsturz – Russland besetzt die Krim:
Wem gehört die Ukraine?
 
Die EU, allen voran die deutsche Kanzlerin und ihr Außenminister, sowie die USA haben in der Ukraine die – nach eigener Auskunft – schlimmste Krise in Europa seit dem Mauerfall vom Zaun gebrochen; so schlimm, dass manche vor einem neuen kalten oder gar heißen Krieg warnen. Schuld daran ist, wie immer, die andere Seite: Erst der ukrainische Präsident Janukowitsch, der seine Unterschrift unter das Assoziationsabkommen mit der EU verweigert hat, dann die russischsprachigen Landesteile im Süden und Osten, schließlich und vor allem Putins Russland.
 
Was westliche Politiker als ihr selbstverständliches Recht beanspruchen, das entdecken und verurteilen sie am russischen Präsidenten:
 
Ihm sagen sie Großmacht-Allüren und imperiale Absichten nach. Er wolle den Raum der Sowjetunion als russische Einflusssphäre bewahren, obwohl „die Zeit der Einflusszonen endgültig vorbei ist!“ Das sagt ihm speziell eine Kanzlerin, die die Ukraine jetzt „umso schneller in die EU einbinden“ will – was mit Einfluss und Hegemonie wohl nicht zu verwechseln ist.
 
Putin wird vorgeworfen, er destabilisiere die Ukraine, weil er Anträge aus der Krim und ev. auch aus der Ostukraine ermutigt, sie in die russische Föderation aufzunehmen. Der Vorwurf kommt u.a. von einer Kanzlerin, die einiges unternommen hat, ein kaputtes, zwischen seinen östlichen und westlichen Abhängigkeiten zerriebenes Land zu destabilisieren, solange ein widerspenstiger Präsident dort an der Macht war. EU-Politprominenz hat den Umsturz in Kiew ermutigt, zum Durchhalten aufgerufen und ihm die brüderliche Hilfe Westeuropas zugesichert – und damit das Land endgültig entzweit.
 
Der Umsturz mit all seinen fanatischen Nationalisten und bewaffneten Demonstranten, mit seiner Lahmlegung des öffentlichen Lebens, den Besetzungen und Verwüstungen von Ministerien – ein Aufruhr den sich keine westliche Demokratie gefallen lässt –: dieser Umsturz ist für die EU friedlich, demokratisch, und authentischer Ausdruck des ukrainischen Volkswillens. Und verbindlich für das ganze Volk, einschließlich der dagegen aufbegehrenden Ostukrainer und Krimrussen, er muss gegen Russland geschützt, also unter die schützende westliche Aufsicht von USA, EU und Nato gestellt werden. Die im Vergleich dazu gesittete Volksabstimmung auf der Krim dagegen ist illegal, undemokratisch, eine Farce. Die europäischen Schutzherren des Selbstbestimmungsrechts der Völker sind so freundlich, auch gleich die Kollektive zu definieren, denen Selbstbestimmung zusteht; und die, für die das Gegenteil gilt.
 
Die Quelle dieser Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht ist kein Rätsel: Legitim sind für die EU politische Kräfte, die sich in der Ukraine als Statthalter der EU und ihr Land als deren Hinterhof anbieten; illegitim sind jene, die sich dem Anschluss an „Europa“ entgegenstellen. Russland liest diese Gleichung von Recht und Interesse genau umgekehrt. Beide Mächte, die EU und Russland, beanspruchen die Hoheit darüber, wer was darf in und mit der Ukraine. Beide fordern voneinander, sich aus der Ukraine herauszuhalten. Die westlichen Mächte meinen und betreiben den Anschluss der Ukraine und deren Unterstellung unter die EU und die NATO. Sie wollen den russischen Einfluss erledigen. Russland ist entschlossen, den zu verteidigen. So steht Recht gegen Recht – und der friedliche Verkehr der beiden großen „Nachbarn“ nimmt den Charakter einer Mobilisierung von Macht- und Gewaltmitteln zur Durchsetzung des jeweils beanspruchten Rechts an. Dabei versichert Merkel: „Zum Krieg wird es nicht kommen“ – und gibt damit zu Protokoll, dass sie weiß, wie weit der Westen die Herausforderung der russischen Weltmacht getrieben hat.
 
Jenseits der Hetze und der Propaganda ist zu klären:
Warum will die Europäische Union die Ukraine – ganz?
Warum will Russland das verhindern?
Warum wollen die „G7“ das „Format“ „G8“ kündigen und Russland nicht mehr dabei haben?
 
Literatur:
Europa geht in der Ukraine bis an die Grenzen seiner Methode friedlicher Eroberung und darüber hinaus
Putin schon im Jänner 2007: Wir können auch anders
Über die unhaltbare Staatsräson der Ukraine, die einer gewaltsamen Auflösung zugeht
Regierungskrise in der Ukraine: Traumpaar kaputt – wir sind enttäuscht
Der Fall Timoschenko – eine neue Runde im Kampf die Ukraine
 
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Vortrag & Diskussion:
„Was von Marx zu lernen wäre“
Referent: Dr. Theo Wentzke, GegenStandpunkt
 
Am Montag, 31. 3. 2014 um 19:00 Uhr in 4040 Linz, Johannes Kepler Universität, im HS6, Hörsaaltrakt
 
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GegenStandpunkt erhältlich:
Lhotzkys Literaturbuffet, Taborstraße 28 (Eing. Rotensterngasse), 1020 Wien
Bartalsky, Währingerstraße 26, 1090 Wien
Südwind, Schwarzspanierstraße 15, 1090 Wien
Frick, Schulerstraße 1-3, 1010 Wien
Rupertus, Dreifaltigkeitsgasse 12, 5020 Salzburg
Wagnersche, Museumstraße 4, 6020 Innsbruck
Wagnersche, bei Thalia, Landstraße 41, 4020 Linz
 
A Soviet officer on the grave of Ludwig von Beethoven. Vienna, 1945.
On März 14, 2014 at 9:04pm

A Soviet officer on the grave of Ludwig von Beethoven. Vienna, 1945.

(Quelle: talesofwar, via ras-kolnikova)

Karl Marx-Hof was well known during the Februaraufstand of the 1934 Österreichischer Bürgerkrieg. Those engaged in the revolt barricaded themselves inside the building and were forced to surrender after the Austrian army, the police, and the Austrofascist paramilitary Heimwehr bombarded the site regardless of the unarmed dwellers, mainly worker families, with artillery.
On Februar 12, 2014 at 1:55pm

Karl Marx-Hof was well known during the Februaraufstand of the 1934 Österreichischer Bürgerkrieg. Those engaged in the revolt barricaded themselves inside the building and were forced to surrender after the Austrian army, the police, and the Austrofascist paramilitary Heimwehr bombarded the site regardless of the unarmed dwellers, mainly worker families, with artillery.